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Bauherren und Käufer setzen auf Energiesparen. Zwei Drittel der Neubaukäufer und ein Viertel der Erwerber von Gebrauchtimmobilien haben gezielte Maßnahmen zur Verbesserung der Energiebilanz des Gebäudes getroffen. Das hat eine Untersuchung des Marktforschungsinstitutes TNS Infratest im Auftrag verschiedener Finanzierungsinstitute, unter anderem der Landesbausparkassen und des Bundesbauministeriums ergeben. Im Rahmen der Studie wurden bundesweit 1500 Personen befragt, die im Zeitraum von 2004 bis 2007 selbst genutztes Wohneigentum erworben hatten. Häufigste Maßnahme bei den Erwerbern war bei 72 Prozent die Wärmedämmung. 60 Prozent installierten eine neue Heizungsanlage, 44 Prozent investierten in Wärmeschutzverglasung. Knapp ein Drittel entschied sich für ein Niedrigenergiehaus. Umweltverträgliche Baustoffe und wassersparende Maßnahmen wurden von rund einem Viertel der energiebewussten Immobilienerwerber eingesetzt. Gut 20 Prozent installierten eine Solaranlage. Laut Infratest-Analyse wird der Markt für energetische Modernisierungen weiter wachsen: So planen 16 Prozent aller Wohneigentums-Erwerber, in den nächsten zwei bis drei Jahren energiesparende Maßnahmen durchzuführen.